Der Talboden war von grünen Wiesen und Wald bedeckt. Das Tal beheimatete viele Sträucher, wie Weisswiede, Pfaffenhütchen, Holunder, Brombeeren und Haselnuss. Die Fläche der überfluteten Wälder war damals nicht genau bestimmt. Das gefällte Holz wurde als Nutz- und Papierholz verwendet. Für den See mussten ebenfalls einige Häuser geräumt werden, darunter auch der bekannte Kurort Bad Bonn.


Die Geschichte

Der Grundstein für den Bau der Staumauer Schiffenen wurde durch den Grossen Rat des Kantons Freiburg im Jahre 1959 gelegt. Fertiggestellt wurde die Staumauer im Jahre 1963.

Kurort Bad Bonn

Das Bad Bonn war Jahrhunderte als Kurort bekannt. Der Kurort befand sich in malerischer Lage. Vom 17. bis ins 19. Jahrhundert erlebte Bonn eine wahre Blütezeit. Hunderte von Heilungen wurden festgestellt und nachgewiesen. Zum Bad Bonn gehörten das Bad, ein Mitteltrakt mit Saal, Wirtshaus und eine kleine Kapelle.

Durch das Feuer wurde das Bad Bonn, mit Ausnahme der Kapelle, 1647 zerstört. In den Jahren 1650/51 wurde es neu aufgebaut. Der Kurort hatte viele Besitzer, die letzten waren die Familie Henkel-Schmutz.

1960 wurde im Bad Bonn eine Sequenz vom Film „Anne-Bäbi Jowäger“ gedreht. Danach dauerte es nicht mehr lange bis die Abbrucharbeiten begannen. Der Altar der Kapelle befindet sich heute in der Kirche von Düdingen.

Saane

Die Saane ist ein 126 km langer Fluss und entspringt am Sanetschhorn oberhalb Gsteig. Der Fluss wird gerne mit dem sogenannten „Röschtigraben“, der Sprachgrenze zwischen der deutschen und französischen Schweiz, gleichgesetzt.